Feedback allgemein und Contest 06

Forum zum Contest.

Beitragvon Sacrum » Mo 31.Okt 2005, 13:47

@noctua: Auf was willst du mit deiner Aussage hinaus?

@MrSmith: Deine Beschreibung von Metal gefällt mir. Auch wenn sie eigentlich nur auf Black Metal zutrifft. Es gibt leider viel zu viele Metalbands, die auch sehr kommerziell sind, auch wenn sie sich selber als völlig Anti-mainstream ansehen. Gerade im Black/Death-Bereich gibt es viel zu viele Bands die sich genau gleich anhören. Zwar steckt oft etwas ganz komplexes dahinter, aber das kommt überhaupt nicht zur geltung, weil es wieder durch das traditionell-böse verdeckt wird. Innovation ist in allen Stilrichtungen gleichermassen gefordert. Ich finde die einten BM-Bands annährend so scheisse wie Britney Spears, weil sie nicht weniger lächerlich sind. Von da her ist es sicher vorteilhaft, wenn man sich auch bei anderen Stilrichtungen Inspiration für neues sucht. Doch denke ich, sollten das nicht kommerzielle Pop-Bands sein, sondern Musik, die bereits weiter entwickelt ist als Metal: Klassik, Jazz, Funk etc... ansonsten ist es nur ein Rückschritt.

Und ich erlaube mir auch zu sagen, dass man Musikstile auch nach Entwicklungsstand beurteilen kann. So ist klassische Musik sehr weit entwickelt und dementsprechend komplex, während Pop immer noch aus den grundsätzlichsten musikalischen Bausteinen besteht. Früher konnte klassische Musik eine breite Gesellschaft ansprechen, weil man schon von Kind auf mit dieser Musik in Berührung kam und genauso wie eine Sprache konnte man das Verständnis für diese Art von Musik entwickeln. So durchlebt einjeder Mensch in seinem Leben auch eine musikalische Entwicklung. Leider schaffen es viele Menschen heutzutage nicht mehr, aus der "Anfängermusik" Pop herauszuwachsen und sich reiferen Stilen zu widmen. Ich sehe Popmusik als eine Art Babysprache: simpel und einfach, so dass sie jeder Versteht. Der Mensch wird heutzutage mehr sozial als musisch erzogen. Das man in die Tiefen der Musik eintauchen und so viele verschiedene Facetten entdecken kann wissen heutzutage gar nicht mehr viele. Meist läuft nur der Radio im Hintergrund. Musik ist von einer Kunst zu einem inhaltlosen Hintergrundgeräusch geworden. Und ich erlaube mir hier auch, Popmusik von der Komplexität mit den ersten Worten eines Babys zu vergleichen. Und im prinzip hast du ja recht, die ersten Worte eines Babys sind wichtig und nicht "scheisse". Es wäre fatal, wenn man das Baby zusammenscheissen würde, weil es nicht richtig sprechen kann. Aber jeder sieht die Notwendigkeit, sich weiterzuentwickeln. Aber es ist nachvollziehbar, dass jeder, der vermag fliessend zu sprechen, eine solche Babysprache nicht zu loben gedenkt.
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Beitragvon MrSmith » Mo 31.Okt 2005, 14:20

@ Sacrum

Hmm, wir kommen uns näher! :wink:

Grundsätzlich kann ich Dir zustimmen, was die Babysprache angeht. Ich denke, genau so wie beim BM gibt es auch beim Pop eher Babyniveau und komplexere Sachen. Man kann nicht jede Popmusik unter einem Hut stecken.

@Trøndelag og Nidaros

Nö, Delirious machen Rock - Britrock. Britney Spears macht pop. Da ist ein grosser Unterschied vorhanden. Verzerrte E-Gitarren, E-Bass und Drums haben eher einen Rock-Charakter als Pop-Charakter. Auch Bon Jovi machen Rock, auch wenn er ziemlich soft daher kommt. Wobei Silbermond und co. würde ich jetzt eher in die Pop-(Rock)-Schublade stecken. Dort sind die Gitarren und Drums extrem soft produziert. Wobei live hören sich die Bands meistens härter an als auf CD...[/code]
 
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Beitragvon Sacrum » Mo 31.Okt 2005, 14:38

@MrSmith: Natürlich kann man die Pop-Sparte nicht verallgemeinisieren. Aber das Niveau wankt zwischen Neugeborenen-Niveau bis hin zu Kleinkind-Sprache. Wenn sich mal ein Song von einem Pop-Produzenten auf einem höheren Niveau bewegt, dann fliesst praktisch immer auch ein weiterer Stil in die Musik, so dass man nicht mehr von reinem Pop sprechen kann. Pop ist per Definition kommerziell und kommerziell bedeutet wiederum soviel wie "gewinnbringend". Wenn die primäre Motivation in einer Band das Geldverdienen ist, werden auch die Songs so geschrieben, dass sie einen möglichst grossen Markt ansprechen - und nicht etwa dass sie einen möglichst starken, künstlerischen Wert erreichen.

Natürlich gibt es auch Bands die unter die Kategorie "Pop" fallen, aber keine kommerziellen Absichten hegen. Solchen Künstlern fehlt es imho an Eigenständigkeit. Sie machen diese Art von Musik, weil sie nichts anderes kennen, oder weil sie nichts anderes können.
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Beitragvon Michi » Mo 31.Okt 2005, 14:52

Das stimmt, Pop ist eigentlich gar kein Musikstil, sondern man bezeichnet stets die Musik, die die breite Masse anspricht als Pop...

Würden alle Metal hören, wäre Metal Pop :twisted:
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Beitragvon noctua » Mo 31.Okt 2005, 14:56

Sacrum hat geschrieben:@noctua: Auf was willst du mit deiner Aussage hinaus?


In abgeschwächtem Masse erinnert mich diese Diskussion etwas an "Nur Norwegische Bands dürfen BlackMetal spielen"

Natürlich gibt es gerade zwischen der Europäischen und der Amerikanischen Metalszene ideologische Unterschiede was Metal ist und was nicht. Aber deswegen jemandem abzuerkennen, das sie Metal spielen, nur weil sie einige fürs hiesige Genre fremde oder teils verhasste Elemente (HipHop) verwenden, finde ich übertrieben.

ps: Sacrum, wollte damit nicht Dich persönlich angreifen, sondern das einfach mal allgemein gesagt haben. Und diese Diskussion bot wiedermal Gelegenheit dazu.
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Beitragvon Sacrum » Mo 31.Okt 2005, 15:04

@Noctua: Keine Angst, ich fühle mich nicht so schnell angegriffen. Eigentlich ist es sowieso eine sinnlose Diskussion um die Frage: "Schubladisieren oder nicht Schubladisieren?" Eigentlich kann doch jede Band ihren Stil spielen, man muss nicht unbedingt in eine Sparte gehören.
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Beitragvon Gast » Mo 31.Okt 2005, 15:49

Naja, eigentlich hat Michi recht. Pop ist nicht irgend ein stil sondern Musik für die Masse. Schliesslich kannst Du R&B nicht mit Dance vergleichen. Beides ist Pop. Doch Dance (wie DJ Bobo) hat nicht viel mit Rock (wie Bon Jovi) zu tun.

@ Sacrum

Jetzt nimmt es mich schon wunder. Würdest Du also BM als Babyniveau oder erwachsen nennen?
 

Beitragvon MrSmith » Mo 31.Okt 2005, 15:54

aaaaargh, schon wieder als gast gepostet. kann man diese funktion nicht sperren wenn man nicht eingeloggt ist?

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Beitragvon Sacrum » Mo 31.Okt 2005, 16:02

Im BM gibt es auch ein ganz breit gefächertes Spektrum. Viele von den ganz truen Bands müssen eindeutig ins Kleinkinderniveau eingestuft werden, aber es gibt auch ganz professionelle und eigenständige Bands die zumindest schon recht jugendlich wirken :twisted:
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Beitragvon noctua » Mo 31.Okt 2005, 16:02

MrSmith hat geschrieben:kann man diese funktion nicht sperren wenn man nicht eingeloggt ist?

Nö... macht ja auch keinen Sinn... eingelogte brauchen ja nicht als Gäste zu posten :roll:
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Beitragvon MrSmith » Mo 31.Okt 2005, 16:10

@ noctua

geht ja auch nicht du hirni :) das problem ist doch, dass man als nicht-eingeloggter user posten kann (als gast).

@ Sacrum

Ich denke das gibt es in jedem Stil... Eine Band, die bei mir grossen Respekt geniesst und eher in die Heavy-Sparte geht ist Dream Theater. Aber das ist ja wieder was ganz anderes.

Ok, ich glaube wir haben uns gefunden. Das Thema wäre somit für mich gegessen.
 
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Beitragvon noctua » Mo 31.Okt 2005, 16:14

MrSmith hat geschrieben:das problem ist doch, dass man als nicht-eingeloggter user posten kann

yepp... das ist ja auch so gewollt :)



...sonst könnt ich ja nicht mehr anonym Threads eröffnen :twisted:
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Beitragvon MrSmith » Mo 31.Okt 2005, 16:17

hmm, du bringst mich da auf ideen... :twisted:
 
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Beitragvon realmist » Mo 31.Okt 2005, 17:46

kann man diese funktion nicht sperren wenn man nicht eingeloggt ist?
du könntest anklicken, dass du immer automatisch eingelogt wirst! :wink:
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Beitragvon deep_thought » Di 01.Nov 2005, 2:23

Hmm, heute wurde da ja viel diskutiert. Habe alles mal rasch überflogen (war den ganzen Tag fort), hier mal einige Reaktionen meinerseits:

a) Contestform
Ohne Konkurrenz fehlt der Ansporn, wirklich besser zu sein als die anderen, aber gerade dies macht die Bands ja besser. Ohne wird man rasch mal etwas selbstgefällig.
Zudem müssen die Musiker lernen, mit der Konkurrenz zu leben, zumindest wenn sie wirklich auch in der sekulären Welt Erfolg haben wollen. Die christliche Szene ist leider häufig wie ein wohlgehütetes Gärtlein, wo man als Musiker auch mit einer mittelmässigen Leistung Erfolg haben kann, da es nur wenige Bands gibt und die Fans das kaufen was überhaupt auf den Markt kommt. Also eben weil die Konkurrenz sehr sehr klein ist. Und entsprechend fehlt so vielen nun die Motivation, das Mittelmass zu verlassen und besser zu werden. Nicht weil sie nicht besser werden wollen, aber der Druck dazu fehlt halt einfach. Und gehen sie dann in den sekulären Markt, wo tausende von Bands um die Fans buhlen, gehen sie da unter, weil Mittelmass da nicht gefragt ist und sie nicht wirklich mit dem Konkurrenzdruck umgehen können. Den häufig ist der Grund dass sich christliche Bands auf dem sekulären Markt nicht durchsetzen nicht, dass sie Christen sind, sondern dass es einfach bessere sekuläre Bands gibt.
Und ein letzter Grund: Bands müssen auch lernen, mit Niederlagen umzugehen. Und statt mit dem Schicksal zu hadern versuchen, aus Fehlern zu lernen.
OK, aus gerade diesen Gründen haben wir ja einen Contest und nicht ein Swiss Metal Festival oder was ähnliches gestartet. Und bin auch der Meinung, unbedingt an der Contestform festzuhalten. Denn schlussendlich sollen die Band dank dem Contest auch vorwärts kommen und nicht nur einen Auftritt mehr haben.

b) Weniger Zuschauer bei reinem "Nichtmetal"-Bands-Tag am Contest
Denke nicht, dass wir an einem solchen Anlass weniger Leute haben, sondern höchstens etwas andere. Wieviele Leute man da ja hat, hängt weniger vom Stil und mehr von den Anzahl Leuten ab, die ne Band mobilisieren kann. Und nur weil Glowfish relativ wenige Leute gebracht haben, heisst das nicht dass es bei einer anderen Band auch so wäre, ne Metalband wie Brutal Martyrium hatte ja in der Quali soviel ich weiss gar keine Fans dabei, weil sie einfach von zu weit weg kamen. Und genau das ist übrigens auch der Grund, wieso wir dem Publikum die einzige Entscheidungsgewalt gegeben haben, da sonst ne Band von weit weg gegen eine aus der Region kaum ne Chance hätte. Und wohl auch keine Newcomerband gegen eine bestandene Band...
Trotzdem weiss ich nicht ob das Trennen (ev. auch sonst etwas stilmässig) Sinn macht, Hauptidee ist einfach, dass es sehr schwierig ist, Bands von absolut verschiedenen Musikstilen miteinander zu vergleichen. So könnte man das zumindest bis zum Final vermeiden.

c) EoR: Verkommerzialisierung
Zuerst mal: die Vision des EoR ist es, ein Metalanlass zu organisieren, lässt sich ein solcher aber nicht mehr finanzieren, stirbt das EoR und wir beschränken uns auf kleinere Konzerte, die i.d.R. immer rentieren. Ein Festival mit Bands aus verschiedenen Stilen kommt für uns Veranstalter nicht in Frage, zumindest für mich nicht und auch kaum für die anderen. Dies hat nichts damit zu tun, dass wir was gegen Bands aus anderen Stilen haben, sondern ganz einfach dass wir (ich denke ich kann da für alle im Team reden) eine Vision und einen Auftrag für die Metalszene haben. Gott hat uns die Metalszene ans Herz gelegt, und wir machen das EoR deshalb und nicht weil wir mal ein kleines Festival organisieren wollen. Und damit Geld verdienen wollen wir schon gar nicht.
BTW: falls jemand ein grosses Rockfestival organisieren will mit Bands aus allen Sparten, so unterstützen wir sicher gerne mit Rat (schlussendlich haben wir mit den beiden EoR einiges gelernt). Und wir freuen uns für jeden der da was macht. Aber auch wenn es IMHO in der Schweiz mehr christliche Festivals gibt, unser Auftrag ist ein Metalfestival und mehr nicht.

d) EoR: Verlust / Anzahl Teenies
Zuerst mal, am EoR 04 waren die Nichtmetalbands anscheinend einiges interessanter als im 05, wenn es also wirklich einige im 05 nicht mehr kamen dann wohl v.a. deshalb.
Und dann: wir hatten im 05 wohl fast ein Drittel mehr Besucher als im 04, wir sind also auf dem richtigen Weg. Sage das nur, weil es so tönte als ob das Besucheraufkommen wegen angeblich weniger Teenies rückläufig sei. Und das ist nun mal einfach falsch!
Im übrigen finde ich, dass 600 Zuschauer zeigen, dass ein Bedürfnis nach einem Metalfestival da ist, also gibt es auch kaum ein Grund auf andere Stile zu ändern.
Was nun den Verlust betrifft, so kann man das nicht einfach darauf zurückführen, dass wir keine anderen Bands nehmen. Ein Festival nur mit Musik hätte wohl mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen (zugegeben nur dank 2-3 Spenden). Aber wir haben nun mal, und das ist auch ein Grund für viele zu kommen, auch Seminare und Gottesdienste, die wir gratis anbieten. Und vom Freakstock abgesehen (das soviel ich weiss trotz einem gemischten Musikprogramm auch nicht von Anfang an in den schwarzen Zahlen war) hat das in dem Unfang kein Festival in unseren Breitengraden. Leider müssen wir da im nächsten Jahr etwas sparen (sprich einen Gottesdienst am Sonntag in der Halle ist finanziell nicht mehr verantwortbar, aber wir finden da hoffentlich ne Lösung mit einer lokalen Gemeinde), aber das Konzept wollen wir auf alle Fälle beibehalten.
Aber eben: sicher kann man mit anderen Musikstilen mehr Geld machen, aber es sollte auch möglich sein, ein Metalfestival zu organisieren, dass sich selbst finanziert. Und mehr wollen wir nicht, da es uns nicht um den Profit geht.

e) "Nichtmetalbands" / Stilmix am EoR
Ich denke nicht, dass Nichtchristen nicht kommen, wenn es unter 11 Bands (wie Elon zuerecht betonte) 1-2 Nichtmetalbands hat, denn zumindest von den grossen Metalfestivals (wie Wacken oder Summerbreeze) haben die meisten auch solche am Start, in erster Linie sicher HC-Bands (und Hardcore-Fans zählen i.d.R. Hardcore nicht zum Metal), aber auch Bands aus dem Metal verwandten Stilrichtungen wie Gothic, Industrial, Mittelalter und z.T. auch NuMetal. Wir bestätigen da also eher die Regel als dass wir die Ausnahme sind. Zudem hören ja auch die meisten Metalfans nicht nur reine Metalbands, sondern viele hören noch einige dieser mehr oder weniger mit dem Metal verwandten Stile. Entsprechend beklagen sich zwar alle über die 1-2 Nichtmetalbands, aber wenn sie dann spielen (zumindest am EoR, am Contest war es weniger der Fall) gibts dann immer erstaunlich viele die da voll mitgehen. Und zwar nicht nur Teenies, sondern auch viele langhaarige Metaller.
Entsprechend ödet mich die Diskussion etwas an, zumal wir es sowieso nie allen recht machen können. Denn daneben beklagen sich die Blackmetalfans dass es zuviele Happy Metal Bands und zuwenige Blackmetalbands gibt, während die Happymetalfans gerade das Gegenteil behaupten. Und so weiter...
OK, um das abszuschliessen, beim Booking versuchen wir nun halt, einen möglichst interessanten und Stilmässig breiten Mix zu finden. Wo wir nun Stilmässig die Grenzen setzen hängt immer von verschiedenen Dingen ab, kann so auch keine Voraussagen fürs 06 machen (wir fangen erst mit dem Booking an). Sicher werden auch dieses Mal die meisten wieder zufrieden sein, aber eben so sicher werden auch wieder einige motzen...
Einfach noch dies: wenn jemand wegen 2 Nichtmetalbands (oder den paar teenies mehr, die es dehalb haben könnte) nicht ans EoR geht, dann hat er IMHO eine etwas gestörte Wahrnehmung. Denn schlussendlich geht man ja an ein Festival wegen den Bands die man sehen will und nicht umgekehrt...
"Preach the gospel, and, if necessary, use words"
(Undercover, nach Zitat von Thomas von Aquin)
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