Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Wollt Ihr mit anderen Musikern diskutieren? Oder sucht Ihr Mitglieder für eine Band? Hier ist der Platz dafür... / Do you want to discuss with other musicians? Or are you looking for members for a band? Here's the place...

Beitragvon Secorion » Mi 28.Okt 2009, 20:56

was denken die herren profis zu diesem schönen stück:

http://www.alesis.com/io2

cubase le ist mit dabei... anwendungsbereich spass @ home und ab und zu ne aufnahme von nem gottesdienst oder sonstigen kleinen konzerten....
Wo das Licht angeht, verschwindet die Dunkelheit mit Lichtgeschwindigkeit.
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Beitragvon silver eagle » Do 29.Okt 2009, 10:24

könnte dafür reichen. Kenne Alesis nicht.
Romanzen sind sehr wichtig. Im Grunde genommen geht es darum, dass sich der Junge dem Mädchen nähern kann, ohne dass es ihm die Augen auskratzt.
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Beitragvon dom777 » So 06.Jun 2010, 18:57

REAPER is auch ein ziemlich gutes Aufnahmeprogramm, jedenfalls als Cubase Alternative gut geeignet meiner Meinung nach.
Und ich pries die Freude,
weil es für den Menschen nichts Besseres unter der Sonne gibt,
als zu essen und zu trinken und sich zu freuen.
Pred. 8,15

Pedal to the Metal!
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Antestor » Mo 17.Jan 2011, 15:40

Im aktuellen Magazin KEYS Spezial ist eine Version Steinberg Wavelab LE drin! Zu Mastern und nachbearbeiten ganz nett! Als Sequenzer nicht so geeignet.
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Bloodsplash » Di 13.Mär 2012, 17:10

Zum Thema Audiointerface kann ich dir das empfehlen, das ich schon seit ca. einem Jahr nutze und ich bin mit der Aufnahmequalität sehr zufrieden:

Audio Kontrol 1 von Native Instruments.

Das ist für seine knappen 200 Euro echt gut. Auch die Verarbeitung ist sehr Solide und die zwei eingänge reichen meines Erachtens vollkommmen aus.

Was die DAW (Digital Audio Workstation) angeht kann ich dir für den Anfang Ableton Live 8 wärmstens ans Herz legen. Es mag vielleicht den Anschein erwecken, dass es eher für DJ`s ist. Ich konnte bislang aber alles realisieren, was ich wollte. Die Handhabung ist auch sehr selbsterklärend. Das erleichtert die Sache nochmal enorm.

Wenn du dich dann auch noch an das Nachbearbeiten, Mischen und Mastern gehen willst erleichtert dir das Arbeiten ein gutes Abhörsystem. Am kostengünstigsten sind Lineare Studiokopfhörer. Da bekommst du schon für etwas mehr als 100 euro von z.B. Audiotechnika super Kopfhörer. Wobei hier die Meinungen auseinandergehen, ob das Abmischen mit Kopfhörern so optimal ist. Zum Nachbearbeiten sind sie Klasse aber beim Mischen und Mastern hat es schon vorteile, wenn du dein Audiomaterial so hörst, wie der Großteil der Konsumenten nämlich über Monitore. Das kann gegebenfalls schon viel ausmachen, zwecks Phasenauslöschungen etc.

Wenn du an das Recorden gehst würde ich an deiner Stelle mir einen Amp mit Line out besorgen, am besten noch mit einer anständigen Boxensimulation. Damit kannst du dann Fehler bei falscher Mikofonierung und einen schlecht klingenden Raum vorbeugen.

Was die Vocals angeht: Da würde ich dir zu einem Großmembran raten--> Wärmerer druckvollerer Klang, da dieses Mikrophon verstärkt auch mittlere und tiefe Frequenzen aufnimmt. Da bietet Rode im "Low-cost bereich" gute Sachen.

Grüße Markus ;)
 
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Antestor » Di 13.Mär 2012, 21:15

Ich hab bei meinen Aufnahmen mit dem Rode keine guten Erfahrungen gemacht. Kommt aber natürlich auch auf die Stimme an.
Ich kann nur empfehlen zu testen!

Wobei hier die Meinungen auseinandergehen, ob das Abmischen mit Kopfhörern so optimal ist. Zum Nachbearbeiten sind sie Klasse aber beim Mischen und Mastern hat es schon vorteile, wenn du dein Audiomaterial so hörst, wie der Großteil der Konsumenten nämlich über Monitore. Das kann gegebenfalls schon viel ausmachen, zwecks Phasenauslöschungen etc.


Hast du Erfahrungen beim Mixen mit Kopfhörern? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich sinnvoll ist.

Generell merke ich eher dass das Equipment eine Sache ist, das Wissen um das Bedienen aber eine ganz andere. Bei den Homerecording-Freaks ist das immer so eine Sache. Da gibt es welche die haben gutes Equipment, aber wenig Ahnung oder teilweise gefährliches Halbwissen und es gibt welche, die haben zumindest ein solides Grundwissen und kommen oft auch mit weniger prominentem Equipment aus.

Bei allen Equipment-Fragen hab ich mittlerweile festgestellt, dass man Sachen ausprobieren muss! Manchmal klingt ein dynamisches Mikro bei den Aufnahmen doch besser als ein Großmembran (bei Gesang), andere nehmen ihre Gitarre über ein altes Röhrenradio ab. Erlaubt ist, was gut klingt! Nicht verlassen sollte man sich auf User-Bewertungen bei Thomann und Co. Da kriegt ja jeder Scheiß 5 Sterne!

In der aktuellen KEYS Spezial ist übrigens wieder eine LE-Version von Cubase 6 drin. Wobei ich mich was die DAW angeht mittlerweile mit REAPER pudelwohl fühle!
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon The-Berni » Mi 14.Mär 2012, 11:30

Kenn mich selbst nicht aus, mein Mann hat aber Logic und findet es super!
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Hellig Usvart » Mi 14.Mär 2012, 11:53

Apropos DAW, hat jemand von euch schonmal produktiv mit Ardour gearbeitet? Ist open source, orientiert sich an ProTools und kann ziemlich viel. Allerdings nur für OS X und Linux erhältlich. http://ardour.org/
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Bloodsplash » Mi 14.Mär 2012, 13:32

Also da kann ich Antestor nur recht geben, testen ist das A und O, da es bei vielen Dingen auf den Anwendungsbereich speziell ankommt. Und das Variiert von Band zu Band, von Stimme zu Stimme. Am besten man bestellt sich sein Equipment bei einem Händler, wo man die chance hat die Dinge auszutesten und dannach problemlos wieder zurück zu geben. Oder man Testet bereits im Vorfeld und leiht sich die Sachen mal aus.

Was die DAW angeht, da kann man sich ja mal die Demo installieren und schauen ob man damit klar kommt. Die Grundfunktionen sind nahezu identisch (zumindest bei den kostenpflichtigen). Die eigentlichen unterschiede liegen in der Anwendung und in der Arbeitsweiße. Dem einen liegt die DAW mehr dem anderen eher eine Andere. Aber das sollte man für sich entscheiden.

Zu meinen geposteten Tipps kann ich eben nur von den Erfahrungen sprechen, die ich mit meinen Aufnahmen und meinem Equipment gemacht habe.

Zu dem Mikrofon: Die Membran der Großmembranmikrofone ist etwas träger als die der Kleinmembranmikrofone oder der Dynamischen. Außerdem werden die mittenlastigen und tiefen Frequenzen stärker aufgezeichnet (Größere angriffsfläche für langperiodische Frequenzen). Die Stimme klingt bei den Großmembranern im Nahbesprechungseffekt, meiner Meinung nach, etwas wärmer und druckvoller. Das kann aber bei manchem Gekreische nicht so toll klingen. Auch hier einfach testen ;).

Also ich bin mit meinem Rode extrem zufrieden echt geile verarbeitung und im "mittelklassischen" Preissegment absolut Top. Hatte allerdings auch nicht die möglichkeit viele Großmembraner zu testen.

Zu meiner Erfahrung zum abmischen mit Kopfhörern: Ich habe ca. ein halbes Jahr mit den Kopfhörern abgemischt. Das Hauptsächlich, weil ich kein geld für annehmbare Nahfeldmonitore hatte und weil die Kopfhörer besser sind als x- beliebige PC boxen.
Ich hatte eben andauernd mit dem Problem zu kämpfen, dass mein Mix auf normalen Boxen anders Klang. Vor allem die Transparenz kommt da zum Tragen. Was sich in meinen Kopfhörern transparent angehört hat, klang auf normalen boxen schon etwas breiig. Aber das lag auch zum teil an meinen Mischkünsten :P.

Aber jemand, der kein Geld für gute Monitore hat, dem bringen sie auf jedenfall mehr, als x- beliebige PC- boxen. Sie sollten eben einen Linearen Frequenzgang besitzen, das ist wichtig. Und das ist genau das, was die Pc - lautsprecher nicht haben. Da sie zum Musikkonsum gedacht sind und nicht zum bearbeiten. Ich kenne Leute, die ihre Sachen nur auf Kopfhörern mischen und bearbeiten. Wenn du da etwas Erfahren bist und ein gutes Wissen hast geht das auch relativ gut. Für jemanden der neu einsteigt, sind dann schon Nahfeldmonitore empfehlenswert. Aber das ist dann eben eine Preisfrage. Ich weiß, dass man auch mit Kopfhörern akzeptable Ergebnisse erziehlen kann. Aber wenn man sich dazu entscheidet, ist es wichtig den Mix/ die Aufnahme auf anderen Systemen zu hören, das man den Unterschied warnimmt und ausbessern kann.

Was sehr hilfreich ist, ist sich wenigestens ein paar Grundlagen über Akustische Warnehmung, Tontechnik anzueignen.
 
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Antestor » Do 15.Mär 2012, 15:40

Ich hab mir letztes Jahr diese Monitore gekauft: http://www.thomann.de/de/esi_near_08_classic.htm
Waren damals noch etwas teurer. An sich sind die Dinger für den Einstieg ganz solide, allerdings haben sie ein sehr lautes Grundrauschen. Beim Mixen stört das nicht, aber da ich meinen PC schon gedämmt habe und eher auf leises Arbeiten stehe, nervt mich das im normalen PC Betrieb doch.

Was die DAW angeht, da kann man sich ja mal die Demo installieren und schauen ob man damit klar kommt. Die Grundfunktionen sind nahezu identisch (zumindest bei den kostenpflichtigen). Die eigentlichen unterschiede liegen in der Anwendung und in der Arbeitsweiße. Dem einen liegt die DAW mehr dem anderen eher eine Andere. Aber das sollte man für sich entscheiden.


Was mich hier alledings enttäuscht sind die abgespeckten Versionen. zB Cubase LE ist für einen Mix überhaupt nicht geeignet. Es fehlen mir da doch zu viele Funktionen. Ebenso hab ich mal Samplitude Silver probiert, hat mir ebenfalls nicht gefallen! Ich steh irgendwie auf Reaper, was auch sehr preiswert ist!

Zu dem Mikrofon: Die Membran der Großmembranmikrofone ist etwas träger als die der Kleinmembranmikrofone oder der Dynamischen. Außerdem werden die mittenlastigen und tiefen Frequenzen stärker aufgezeichnet (Größere angriffsfläche für langperiodische Frequenzen). Die Stimme klingt bei den Großmembranern im Nahbesprechungseffekt, meiner Meinung nach, etwas wärmer und druckvoller. Das kann aber bei manchem Gekreische nicht so toll klingen. Auch hier einfach testen ;).


Nun ja, mit dem Vergleich kann ich nicht so gut leben. Klingt für mich vergleichar zu "Im Auto fahren ist angenehmer als mit der Bahn". Dabei kann es durchaus angenehmer sein im ICE 1. Klasse zu sitzen, als mit einem Fiat Panda ohne Klima-Anlage zu fahren... Mikrofone haben ja ganz unterschiedliche Zwecke und unterschiedliche Qualität. Unter 150 EUR habe ich zB noch kein Großmembran gesehen was so klingt dass ich das aufgenommene in irgend einer Weise veröffentlichen würde. In dieser Preisklasse würde ich lieber mit einem SM58 einsingen als mit einem gleichteuren Großmembran.

Dazu kommt der Raum. Bei einem Raum, der nicht optimiert ist für Aufnahmen, muss man sich schon einiges einfallen lassen um eine saubere Aufnahme zu bekommen. Mit einem dynamischen Mirko ist das einfacher... Viele Faktoren also. Es gibt aber auch im Metal-Bereich einige namhafte Bands, die mit einem dynamischen Mic aufnehmen. Geschrei sowieso, aber auch cleanen Gesang!

Also ich bin mit meinem Rode extrem zufrieden echt geile verarbeitung und im "mittelklassischen" Preissegment absolut Top. Hatte allerdings auch nicht die möglichkeit viele Großmembraner zu testen.


Das hör ich von vielen. Bei mir hat es nicht gepasst. Liegt aber evtl auch am Stimmfach.

Zu meiner Erfahrung zum abmischen mit Kopfhörern: Ich habe ca. ein halbes Jahr mit den Kopfhörern abgemischt. Das Hauptsächlich, weil ich kein geld für annehmbare Nahfeldmonitore hatte und weil die Kopfhörer besser sind als x- beliebige PC boxen.
Ich hatte eben andauernd mit dem Problem zu kämpfen, dass mein Mix auf normalen Boxen anders Klang. Vor allem die Transparenz kommt da zum Tragen. Was sich in meinen Kopfhörern transparent angehört hat, klang auf normalen boxen schon etwas breiig. Aber das lag auch zum teil an meinen Mischkünsten :P.


Wie regelst du denn die Lautstärke? Hast du einen Controller dafür? Oder über die DAW?
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Bloodsplash » Do 15.Mär 2012, 20:53

Joa mit dem lauten grundrauschen habe ich auch zu kämpfen ;) das ist echt nervtötend. Wobei das bei mir nicht das einzige Problem war. Ich habe oft Störgeräsche in den Monitoren. Hört sich für mich an, als ob mien PC Netzteil oder das Mainboard nicht gut vom restlichen Stromkreis abgegrenzt ist und die Spannungsschwankungen direkt in meinen Stromkreis einspeißt. Und da die aktiven Monitore so schön jeden Ton verstärken habe ich da manchmal schönes Pfeifen. Naja am Anfang hat es mich tierisch gestört und ich habe auch schon nahezu jede Möglichkeit ausprobiert:
- An alles Ferritkerne rangehängt
- Einen Netzfilter versucht
- und alle Geräte im Zimmer an verschiedene Steckdosen angeschlossen.

Ich habe mir die Monitore geholt:

http://www.thomann.de/de/yamaha_hs50m.htm

Wenn du lust und laune hast kannst du die vorschläge auch mal durchprobieren, vielleicht helfen sie ja bei dir ;). Bei mir liegt es warscheinlich einfach an den PC- Bauteilen. Aber da kann man dann umrüsten ohne ende und das ist dann auch sehr kosten und Zeit intensiv und am schluss weiß man erst recht nicht ob es funktioniert.

Es ist nun zwar besser und erträglich aber es ist immer noch da und etwas störend ;) das bringt einem auch immer etwas raus, wenn du eine bestimmte Frequenz übermässig lange und zu stark betont hörst, reagiert das Gehör nach einer weile etwas empfindlicher auf die Frequenz. Das ist bei mir zumindest so. Denke das ist bei anderen leuten nicht anders ;).

Bei Ableton Live kannst du alles uneingeschränkt nutzen :P, nur exportieren und speichern geht nicht... aber das reicht zum testen vollkommen ;)

Hmm das mit dem Mikrofon, das ist immer so eine Sache... Im Grundegenommen ist das von Mikrofon zu mikrofon etwas anders aber allein von der Bauweise und Funktionsweise unterscheiden sich die Mikrofone auch schon im Klang. Das kleinmembran zeichnet deutlich natürlicher auf, das Großmembran Mikrofon wir eher zur klangfärbung verwendet. Aber auch hier kommt es einfach drauf an wie welche Stimme mit welchem Mikrofon klingt. Und wofür es eingesetzt wird.

http://www.thomann.de/de/rode_nt1000_inkl_spinne.htm

Ich habe mir z.B. das hier geholt. Klar. Für 150 euro bekommst du keine tollen Mics ;). Das habe ich auch festgestellt. Aber für die Preisklasse ist das schon echt der hammer.

Ich wollte mir zwecks Raumklang auch mal Bettlacken um mich rum hängen. Aber das hat nicht so ganz geklappt also bin ich den Kompromiss mit dem Raumklang eingegangen. So schlecht finde ich den auch gar nicht :)

Wie meinst du das regeln der Lautstärke? Grad bei den Kopfhörern habe ich das an meinem Interface direkt geregelt. In der DAW habe ich den Master auf 0 db gelassen. Ich hoffe du hast das gemeint ;)
 
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon TruelightSeeker » Mo 09.Jul 2012, 16:28

Hallo liebe Leute! :)
Nur mal kurz vorab: ich bin neu hier im Forum, freu mich aber TOOOOTALL (:D) das es so ein Forum gibt!! ENDLICH finde ich Glaubensbrüder und Schwestern die dieselbe Musik hören wie ich! ;) PRAISE THE LORD! :D

Aber genug geredet, ich komm gleich zu meiner Frage:

Aaaalso.
Ich bin 17 Jahre alt und spiel seit 9 Jahren die Drums. Gitarre und Bass spiel ich auch und habe auch schon ein paar eigene Sounds entwickelt.
Nach so einer langen Zeit kriegt man dann schon lust, selbst was aufzunehmen und zu produzieren ;)

Ich hab mir den Thread mal 3/4 durchgelesen und habe mir auch die Soundkarten usw. angeschaut und finde Audio Control 1 ganz interessant (vorallem den Preis! ;) Ich bin generell ein Native Intruments Fan, weil ich ´die Machine Mikro besitze und die Produkte generell sehr benutzerfreundlich sind.
Da wir in einer Doppelhaushälfte wohnen, kann ich leider kein akustisches Schlagzeug spielen und deswegen habe ich ein Roland TD-9 electro set.
Könnte man theoretisch dieses Modul mit der Karte verbinden und, wie bei einer Gitarre, Sounds aufnehmen? :)

Grüße
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Bloodsplash » Mo 09.Jul 2012, 18:46

Ich bin zwar keiner mit Moderator Status oder sonstiges aber ich denke ich spreche für alle, wenn ich einfach mal Herzlich Willkommen sage ;).

Das Schlagzeug hat normalerweiße ein Line-out ausgang. Die meisten haben einen für Kopfhörer oder PA. Ich denke das manche auch noch einen speziell für aufnahmezwecke haben. Aber theoretisch sollte es funktionieren. Im zweifelsfall einfach mal eins bei Thomann bestellen austesten und wenn es nicht so klappt wie du willst mit vernünftiger Begründung per Geld zurückgarantie wieder zurückschicken.

Ich kenne mich mit E-Schlagzeugen leider überhaupt nicht aus da ich selber auch keine Drums spiele... sie aber immer Programmiere. Was auf jedenfall sinnvoll wäre, wäre einen Midi ausgang. Dann kannst du in deiner DAW deine Drums aufnehmen als Midi-Noten und dann auf die einzelnen Spuren die Sampels ziehen, die du willst. Da bieten einige Sampel in unterschiedlichen Anschlagsmodulationen so dass man bei richtiger effektierung schon einen sehr vernünftigen Klang bekommt. Wenn man überlegt, dass die Drumms bei Studioaufnahmen auch getriggert werden, gibts da kaum mehr große Unterschiede.

Ich selber besitze ja auch das Audio Control 1 und nehme mein Klavinova über das Midi in ab. Dann habe ich dannach noch die Freiheit den Klang zu erzeugen, den ich möchte und der in die Szene passt. Was ich zu den Verzögerungen sagen kann: Sie ist kaum hörbar 7-12 ms. Man kann demnach gut damit einspielen. Die verarbeitung ist super und die Qualität stimmt auch. Das einzige Manko ist der nur eine Mic eingang... es hat zwar 2 Line Eingänge aber nur ein Unisex XLR-Klinken eingang...
Wenn du nicht zwingend zweimal Mikrofonieren musst ist das okay aber die Akkustik gitarre klingt nunmal mit zwei Mics 1000 mal voller und füllischer.

Update: Ich habe mich soeben etwas umgeschaut und es gibt E-Drums mit Midi ausgang.
 
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon Antestor » Mo 09.Jul 2012, 22:17

Herzlich willkommen auch von mir!

Ich kenne das Gerät nicht, aber die Funktionsweise bei E-Schlagzeugen ist ja, dass der Controller ein Midisignal ausgibt (Midi-Kabel oder USB) welches du dann am Rechner bearbeiten kannst. Über das Midi-Signal kannst du kannst du zB dann einen DrumComputer (EZ, Superior, Addictive Drums,...) ansteuern und hast so die besseren Sounds.

Wobei du (je nach Boden) auch die Lautstärke eines E-Schlagzeugs nicht unterschätzen solltest!
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Re: Home-Recording-Equipment - Empfehlungen? Tips?

Beitragvon TruelightSeeker » Di 10.Jul 2012, 8:20

Vielen Dank! :)

Mein Drumset hat auf jedenfall einen Midi ausgang, das habe ich schon mal ausgescheckt.
Wenn man eine Akustikgitarre besitzt, die aber einen digitalen Ausgang hat, könnte man dies auch in den Ausgang für die E-Gitarre reinstecken? ODer würde der Sound schlecht klingen? :/
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