Festivals: Core vs Metal

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Re: Festivals: Core vs Metal

Beitragvon Chris » Di 09.Sep 2014, 15:11

Ja Metalcore hat sich nunmal irgendwie aus Death und Thrash Metal und Hardcore(Punk) entwickelt, dann ist doch klar dass einige Merkmale des traditionellen Metals ergänzt oder ersetzt werden. Aber das kann man doch nicht als Angriff auf den traditionellen Metal werten.
Die andere große Szene ist der Hardcore, welcher sich aus dem Punk entwickelte, teilweise (z.B. durch den Straight-Edge-Gedanken) sogar eher als Gegenbewegung zum klassischen Punk. So trifft halt unpolitischer Metal auf idiologisch angehauchten Hardcore, kann schon verstehen dass das auch einige nervt.
Aber Hardcore gibt es doch auch schon seit Ende der 70iger und Metalcore macht nun auch schon seit mindestens 12 Jahren von sich reden. Doch von seiten der Metalheads werden Core-Fans meistens nur als Kiddys dargestellt, die den heiligen Metal beschmutzen und keine Ahnung von Musik haben. Dabei finde ich, dass Metalcore schon längst eine eigene "Szene" ist, die verschiedenste Elemente in sich vereint und meiner Ansicht nach in den letzten Jahren, durch die Einflüsse von Rap und Electro, innovativer als der Metal war.
Ich kann diese gegenseitigen Anfeindungen nicht verstehen, es ist doch gut wenn mal wieder was neues zusammengerührt wird ;)
Idioten gibt es leider überall. Metalcore wird nun (eigentlich auch schon seit ein paar Jahren) kommerziell verwurstet, wie in den 80ern Heavy Metal. Damals galt Hauptsache Gitarrensoli und auftopierte Haare - jetzt ist es halt Tunnels in den Ohren, Tattoos und Geschrei und schon ist man berühmt ^^

Ich bin für eine gesunde Durchmischung von Core, Metal und Rock auf Festivals und gegen dieses elitäre Gehabe. :)


Hier noch ein schönes Hardcore Lied, welches wohl auch vielen Metalheads aus dem Herzen spricht ;) https://www.youtube.com/watch?v=kvTmIJCJBNg
 
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Re: Festivals: Core vs Metal

Beitragvon mortige » Mi 10.Sep 2014, 9:36

diese Legende, dass der Grunge den Metal getötet hat, hält sich auch hartnäckig.
Im Undergrund hat der metal immer weiterexistiert, ohne MTV hätte es möglicherweise eine Death/Black Metal Szene nicht gegeben.
Heutzutage weiß man doch, dass es hauptsächlich der Glam Metal war, der aus de Öffentlichkeit verschwunden ist.
Und dieses komische Festhalten an irgendwelchen Kodexen "Die Metal Szene hat so und so auszusehen" ist noch schlimmer.
Schließlich stand Metal mal für Freiheit und nicht für Uniformität.
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Re: Festivals: Core vs Metal

Beitragvon Quellecair » Mi 10.Sep 2014, 10:06

mortige hat geschrieben:diese Legende, dass der Grunge den Metal getötet hat, hält sich auch hartnäckig.
Im Undergrund hat der metal immer weiterexistiert, ohne MTV hätte es möglicherweise eine Death/Black Metal Szene nicht gegeben.
Heutzutage weiß man doch, dass es hauptsächlich der Glam Metal war, der aus de Öffentlichkeit verschwunden ist.

habe ich etwas anderes behauptet?

Und dieses komische Festhalten an irgendwelchen Kodexen "Die Metal Szene hat so und so auszusehen" ist noch schlimmer.
Schließlich stand Metal mal für Freiheit und nicht für Uniformität.

da hast du vermutlich etwas missverstanden... :wink:
mit meiner auflistung und dem letzten erwähnten punkt der äusseren erscheinung habe ich doch lediglich das typische bild (habe bewusst stereo in klammern vorne dran gesetzt) oder merkmale des metallers zu skizzieren versucht, um dann damit die evolution innerhalb der szene zu erklären.
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Re: Festivals: Core vs Metal

Beitragvon mortige » Mi 10.Sep 2014, 12:04

das macht mich halt müde immer wieder de gleichen aufgewärmten Klischees zu lesen :wink:
davon ab ist die ganze Diskussion halt ein Karussel , ob jetzt mit Pferdchen, die im Kreis fahren oder Kettenkarussell, wo es auch ein bisschen höher geht.
oh man ich höre auf sonst endet das hier komisch.
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Re: Festivals: Core vs Metal

Beitragvon Checka » Mi 10.Sep 2014, 13:35

geb mir gerade das video.. elitäres gelaber, idiotisches gejammer. meiner meinung nach.. (;
nur bei dem nicht namentlich erwähnten likör muss ich ein bisschen zustimmen.. mag ich auch nicht. aber marketingtechnisch schon klug.
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