pastor benny hinn

Für Glaubensdiskussionen aller Art... / For discussions about faith...

Beitragvon Rahel » So 02.Jul 2006, 20:01

ja hoffentlich auch... du musst dich ja nicht auf mich konzentrieren :roll:
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Beitragvon realmist » So 02.Jul 2006, 21:00

Kannst ja mal in Zungen grunzen beim Lobpreis und wirst mal sehn wie offen Deine Gemeinde für das verschiedenartige Wirken des "Geistes" ist!


Sollte ich vielleicht mal, könnte noch eine interessante Diskussion daraus entstehen ob das nun "Göttlich" oder "Des Bösen" inspiriert ist..^^
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Beitragvon archimedes » Mo 03.Jul 2006, 7:16

@antestor: ich glaube, dass menschen gottes wirken sehr wohl widerstehen können - zu mindest ein stück weit (vgl. die verstockten im at, dann die vielen leute, die noch nicht zum glauben gefunden haben...). gottes geist ist ja eine "feine" sache, ein hauch (vgl. elija) und wohl eher seltener ein mächtiges brausen. weil also jemand nicht umfält heisst noch nicht, dass es nicht gottes geist ist, der am gleichen ort leute berührt (und sie deshalb umfallen), wobei wenn so viele umfallen genauso wenig gesagt ist, dass sie alle von gott berührt wurden... ich versteh, das unbehagen bei massenveranstaltungen.
@godspeed: man kann gottes gute werke immer irgendwie faken, verdrehen, nachahmen... (vgl. die ägyptischen magier bei mose zeichen vor dem pharao) ist eines von des teufels lieblingsspielen ("the devil is a copymachine" *jerusalem sing*). da fallen viele (wir alle?) immer mal wieder rein und faken vielleicht mal (unbewusst) sogar selber?

@all: noch was zu fallen und ruhen im geist in der bibel: diverse beispiele sind mit furcht und schrecken verbunden (Gen 15:12, Dan 8:17, Joh 18:6, offb 1:17) das ist richtig. aber es gibt auch andere stellen (1.sam 19:23-24 (interessant!), hes 3:23, apg 9:4)

noch was zur zungenrede in 1kor 14: "in der gemeinde reden" heisst heute doch wohl soviel wie "von der kanzel reden". vgl. 14:26: denn das sind alles "liturgische" elemente eines gottesdienstes. paulus argument richtet sich also gegen zungenreden ohne auslegung vor allen leuten (anstatt einer predigt, gebet oder so) - im gd während dem lobpreis oder so für sich in zungen reden/singen scheint mir aber kein problem. das entspräche 14:2.4 und 28(!). wie's aussieht, wenn der lobpreisleiter einfach so ins mik zungensingt, wäre dann wieder ein andere frage...
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Beitragvon Delirium » Mo 03.Jul 2006, 7:54

noch was zur zungenrede in 1kor 14: "in der gemeinde reden" heisst heute doch wohl soviel wie "von der kanzel reden".

Das ist auch die Begründung in meiner Gemeinde, hat schon was, aber ich glaube, dass diese Stelle diese Auslegung eher nicht mehr ermöglicht:
23 Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein, würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen?

Und es ist doch klar, dass die Leute, auch wenn alle für sich während dem Lobpreis laut in Zungen reden, denken würden, "ihr seid von Sinnen".
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Beitragvon archimedes » Mo 03.Jul 2006, 8:19

@delirium: guter einwand, aber das wird eben nicht verunmöglicht. schau den folgenden vers 24 an. das prophetische reden ist parallel zum zungenreden konstruiert. paulus sagt alle sollen prophetisch reden, damit der ungläubige überführt werde. überführt werden kann man m.e. aber nur, wenn konkret und verständlich zu jemandem geredet wird - nicht wenn einfach alle durcheinander prophezeien (das wäre ja auch ziemlich unsinnig. an wen würden sich den die prophetien richten? paulus will ja gerade, dass man die mitkriegt, einer nach dem andern, damit sie aufbauend sind (vgl. v. 31)). es geht also schon ums vor allen sprechen.

auch klar ist, dass das durcheinander in zungenreden während dem lobpreis oder so sicher auch seine grenzen hat (habe selbst wenig erfahrung damit im gd). aber als unbiblisch kann man es grundsätzlich sicher nicht bezeichnen.
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Beitragvon Antestor » Mo 03.Jul 2006, 8:35

noch was zur zungenrede in 1kor 14: "in der gemeinde reden" heisst heute doch wohl soviel wie "von der kanzel reden". vgl. 14:26: denn das sind alles "liturgische" elemente eines gottesdienstes. paulus argument richtet sich also gegen zungenreden ohne auslegung vor allen leuten (anstatt einer predigt, gebet oder so) - im gd während dem lobpreis oder so für sich in zungen reden/singen scheint mir aber kein problem. das entspräche 14:2.4 und 28(!). wie's aussieht, wenn der lobpreisleiter einfach so ins mik zungensingt, wäre dann wieder ein andere frage...


dem stimme ich zu!
das prophetische reden ist parallel zum zungenreden konstruiert. paulus sagt alle sollen prophetisch reden, damit der ungläubige überführt werde. überführt werden kann man m.e. aber nur, wenn konkret und verständlich zu jemandem geredet wird - nicht wenn einfach alle durcheinander prophezeien (das wäre ja auch ziemlich unsinnig. an wen würden sich den die prophetien richten? paulus will ja gerade, dass man die mitkriegt, einer nach dem andern, damit sie aufbauend sind (vgl. v. 31)). es geht also schon ums vor allen sprechen.


stellt sich die frage, was genau "prophetie" ist...
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Beitragvon Delirium » Mo 03.Jul 2006, 10:26

@delirium: guter einwand, aber das wird eben nicht verunmöglicht. schau den folgenden vers 24 an. das prophetische reden ist parallel zum zungenreden konstruiert. paulus sagt alle sollen prophetisch reden, damit der ungläubige überführt werde. überführt werden kann man m.e. aber nur, wenn konkret und verständlich zu jemandem geredet wird - nicht wenn einfach alle durcheinander prophezeien (das wäre ja auch ziemlich unsinnig. an wen würden sich den die prophetien richten? paulus will ja gerade, dass man die mitkriegt, einer nach dem andern, damit sie aufbauend sind (vgl. v. 31)). es geht also schon ums vor allen sprechen.

@archimedes: stimmt!
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Beitragvon GodspeeD » Mo 03.Jul 2006, 11:33

@archimedes: Na dann fake mal ne Totenauferstehung oder komm über den See gelaufen! ;) Du hast im Grunde schon recht, und ich glaub auch, dass alle die neutestamentlichen Wunder auch heute noch geschehen (können). Aber ich sag halt, dass 90% von dem was so in charismatischen Kreisen abläuft aus dem Bauch raus kommt, denn die nicht-fakebaren Wunder sind nur SEHR selten zu sehen (so zumindest meine 20 Jahre Erfahrung als Christ).

Insgesamt nicht einfach, denn man wünscht sich's ja. Zum einen, damit Menschen wirklich weniger leiden müssen, zum anderen, dass die aggressiv Ungläubigen endlich mal den Schnabel halten. :lol:

... das wär ein nettes Thema zur Diskussion bei nem Horn Met am kommenden Samstag in der Burgruine! :D
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Beitragvon tortevogel » Mo 03.Jul 2006, 11:53

Rahel hat geschrieben:ja hoffentlich auch... du musst dich ja nicht auf mich konzentrieren :roll:


hehe, keine Bange. Aber z.B. beim Marcello hört mans klar und deutlich, bei dir hab ich eben noch nie was mitbekommen. aber egal ;-)
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Beitragvon Xerminator » Mo 03.Jul 2006, 12:12

Danke Archimedes für die Bibelstellen!

Also von der Kanzel hab ich noch niemanden Zungenreden gehört, während dem Lobpreis ins Mik aber schon. Wobei das auch nicht wirklich an die Gemeinde gerichtet war.
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Beitragvon realmist » Mo 03.Jul 2006, 16:29

m gd während dem lobpreis oder so für sich in zungen reden/singen scheint mir aber kein problem. das entspräche 14:2.4 und 28(!). wie's aussieht, wenn der lobpreisleiter einfach so ins mik zungensingt, wäre dann wieder ein andere frage..


Siehst du Probleme darin? würde mich noch interessieren, einfach so den Theologischen Hintergrund! Denn in unserer Gemeinde wird das doch öfters mal gemacht... (finde ich zumindest!)
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Beitragvon Jedidia » Mo 03.Jul 2006, 20:07

Die Gemeinde an die diese Anweisungen gerichtet war hatte weder Kanzeln noch Lobpreisleiter, von dem her deucht mich dieses unterscheiden ein bisschen Absurd... :?
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Beitragvon Rahel » Mo 03.Jul 2006, 22:17

tortevogel hat geschrieben:
Rahel hat geschrieben:ja hoffentlich auch... du musst dich ja nicht auf mich konzentrieren :roll:


hehe, keine Bange. Aber z.B. beim Marcello hört mans klar und deutlich, bei dir hab ich eben noch nie was mitbekommen. aber egal ;-)


jo jöni, i bi jo bis ez nöd nur bi eui ide gmaind gsi... :roll: aber zungebete dueni allgemein nöd sooo lut (nur bi mir im zimmer oder under de duschi ) :D
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Beitragvon archimedes » Di 04.Jul 2006, 7:07

ich hatte bisher kein problem, wenn jemand in zungen ins mik singt (gut hab's auch noch nicht so viel erlebt). aber wenn wir vorhingenannten kriterien (aus 1kor 14 abgeleitet) ganz streng anwenden würden, könnte das unter die entsprechende "öffentliche kategorie" fallen. war für mich nur eine theoretische überlegung...

Die Gemeinde an die diese Anweisungen gerichtet war hatte weder Kanzeln noch Lobpreisleiter, von dem her deucht mich dieses unterscheiden ein bisschen Absurd...


wahrscheinlich hatten sie das nicht, ja. aber wenn man analogien zu ziehen versucht, was das damals in jenem kontext bedeutete und was es heute bedeuten könnte, komme ich jedenfalls zu diesem schluss.
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Beitragvon tortevogel » Di 04.Jul 2006, 11:17

*looool* jo easy :-D
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